Archiv der Kategorie: Veranstaltungen

Unsere Freund*innen bleiben hier! Schulstreik gegen Rassismus und Abschiebungen am 24.4.

Ein Aufruf des Refugee Schul- und Unistreiks Berlin

Wann? 24.4.15 um 11 Uhr

Wo? Neptunbrunnen am Alex

Facebook-Event

Jugend gegen jeden Rassismus, ob auf der Straße oder im Parlament!

Gegen die neue Asylrechtsverschärfung und für einen menschlichen Umgang mit allen Geflüchteten!
Kein Mensch ist Illegal!

Die Flüchtlingsströme nehmen deutlich zu. Denn immer mehr Gründe, zwingen Menschen in allen Teilen der Welt ihr Zuhause zu verlassen und sich auf den Weg nach Europa zu machen. Die EU reagiert auf diese Entwicklung mit einer immer stärkeren militärischen Sicherung und Abschottung der Außengrenzen und indem sie die Rechte derer, die die geographischen und politischen Grenzen unter Einsatz ihres Lebens überwinden konnten, durch institutionellen Rassismus drastisch einschränkt.

Doch nicht nur, dass der Staat die Geflüchteten schikaniert und sie zwingt in unmenschlichen Unterkünften zu wohnen, auch die medial oft gepriesene, sogenannte „deutsche Willkommenskultur“ sieht in der Realität deutlich anders aus: Zu Tausenden hetzen die wachsenden rechten Bewegungen wie PEGIDA und HoGeSa auf der Straße gegen Geflüchtete und Nicht-Weiße, ihr Pendant, die AfD, in den Parlamenten. Zwar haben sich alle bürgerlichen Parteien antirassistisch inszeniert und öffentlich von PEGIDA und ihrer Hetze distanziert, machen jedoch in der Praxis das genaue Gegenteil und haben die nächsten drastischen Asylgesetzverschärfungen schon längst auf den Weg gebracht. Diese sehen unter anderem eine massive Ausweitung der Abschiebehaft und eine deutlich gesteigerte Zahl von Abschiebungen vor. Die entscheidende Lesung für diese Verschärfung findet am Freitag, den 24. April 2015 im Bundestag statt. Wir aber wollen eine Gesellschaft, die sich an den Bedürfnissen der Menschen orientiert und in der diese solidarisch zusammenleben.

Deswegen wollen Schüler*innen und Studierende, an diesem Tag streiken und statt in die Schule oder Uni auf die Straße zu gehen und gegen die Verschärfung der Asylgesetze sowie jede Form von Rassismus, ob auf der Straße oder in den Parlamenten, protestieren.

Kommt deswegen am Freitag den 24. April mit euren Freund*innen und Mitschüler*innen um 11:00 zum Neptunbrunnen (Alexanderplatz) und lasst uns gemeinsam und laut gegen den Rassismus auf die Straße gehen!


Ausserdem am 18.4.15 zm 18 Uhr:

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Beats against Racism mit Kundgebung sowie musikalischen Auftritten von

Antinational Embassy, Amewu, Irie Révoltés, Peter Fox-DJSet

mehr Infos

Allein machen sie dich ein …

Veranstaltung mit von Repression Betroffenen im Zusammenhang mit den rassistischen Mobilisierungen in Berlin – 25. März

Nach Monaten der Demonstrationen und Aktionen gegen die rassistischen Mobilisierungen in den Berliner Randbezirken und gegen BÄRGIDA ist es nun etwas ruhiger geworden. Während Menschen auf die Straße gingen um gegen Hetze und Rechtspopulismus zu demonstrieren, schützte die Berliner Polizei die Aufzüge der Nazis und Rassist_innen. Mehr noch, unter fadenscheinigen Begründungen wurden massenhaft Gegendemonstrant_innen verhaftet und Strafanzeigen gestellt. Es ist damit zu rechnen, dass in den nächsten Wochen Strafbefehle oder Gerichtstermine auf die Betroffenen zukommen. Dagegen müssen wir uns wehren. Mit einer Veranstaltung gegen die staatlichen Repression wollen wir anfangen. Eingeladen sind Rechtsanwält_innen und Vertreter_innen des Ermittlungsausschusses und der Roten Hilfe. Teilnehmen können alle, die im Zusammenhang mit den Gegenprotesten zu den rassistischen Mobilisierungen verhaftet wurden oder Anzeigen bekommen haben. Auf der Veranstaltungam 25. März wollen wir allgemeine Rechtsinformationen geben und euch darüber informieren, welche Formen von Hilfe ihr in Anspruch nehmen könnt. Uns ist es wichtig, dass wir uns zusammentun und uns gegenseitig informieren, helfen und vernetzen. Denn nur gemeinsam sind wir stark. Wenn ihr zu dieser Veranstaltung eingeladen werden wollt, schreibt uns bitte an die unten stehende Adresse. Bitte denkt daran. Das Internet ist nicht sicher. Es reicht uns also, wenn ihr lediglich mitteilt, dass ihr kommen wollt. Weitere Angaben sind nicht nötig! antira-antirep-bln@riseup.net 2097164150

22. November – Naziaufmarsch in Marzahn verhindern!

Jetzt reichts!
Am kommenden Samstag, den 22.11.14, planen die Nazis mit einer überregionalen Demonstration unter dem Motto: „Gegen Asylmissbrauch den Mund aufmachen!“ durch Marzahn-Hellersdorf zu marschieren. Es wird einer der größten Aufzüge der rassistischen Rechten seit Jahren in Berlin und Brandenburg erwartet. Dabei wollen die Rassist*innen wohl auch um die Unterkunft für Asylsuchende in Hellersdorf marschieren.

Marzahn-Hellersdorf steht seit fast anderthalb Jahren kontinuierlich im Fokus von organisierten Nazis. Es ist dabei kaum zu übersehen,‭ ‬dass diese nach ihren Erfolgen in den letzten beiden Wochen, selbstbewusster in die weiteren Auseinandersetzungen gehen.‭ ‬Erst ziehen sie fast ungestört durch Buch,‭ ‬nun bereits zum dritten Mal und mit mehreren hundert Rassist*innen durch Marzahn.‭ ‬Leider ist nicht zu leugnen,‭ ‬dass ihre Positionen hier in weiten Teilen der Bevölkerung sehr anschlussfähig waren und weiterhin sind.‭ ‬Doch die Etablierung einer regelmäßigen‭ “‬Montags-Demo‭” gegen das Containerlager‬,‭ ‬vermeintlich von und für Bürger*innen,‭ ‬reicht den Nazis nicht aus.‭ Mit der für den 22.11. geplanten ‬Demo bemühen sie sich um die Einbettung der Proteste in einen berlinweiten Kontext. Anstelle des Standortes in der Schönagelstraße geht es nun pauschal “gegen Asylmissbrauch”.‭ Dahinter steckt nach unseren Einschätzungen der Versuch, ‬ein Szene-Event zu initiieren,‭ das auch der Rekrutierung neu erschlossener Umfelder wie auch der Aktivierung alter Netzwerke dienen soll.‭

‭Der Zeitpunkt dazu scheint passend gewählt. Nachdem der Berliner Senat in den letzten Jahren einen ‬Unterbringungsnotstand‭ für Geflüchtete herbeigeführt hat, wurden die Refugee-Proteste über viele Monate hinweg politisch und medial aufs Heftigste attackiert. In diesem Rahmen sind die Positionen der Nazis zunehmend anschlussfähiger und sie inszenieren sich unter dem Label der verschiedenen ‬Bürgerbewegungen ‭als Gegenbewegung gegen den‭ ‬Kampf der Geflüchteten. So wird das Klima in den Kiezen mithilfe von Facebook derzeit massiv mit‭ ‬Rassismus und Sozialneid aufgeladen.‭ ‬Geflüchteten und vermeintlichen Migrant*innen werden pauschal Kriminalität,‭ ‬Gewaltaffinität und Betrugsabsichten gegenüber den‭ ‘‬aufrechten deutschen Steuerzahler*innen‭’‬ unterstellt.‭ ‬Wir solidarisieren uns ausdrücklich mit dem Refugee-Protest gegen rassistische Asylgesetze, wie Residenzpflicht und Lagerunterbringung. Anstelle der gegenwärtigen ‭bundesweiten Praxis, die einer ‬rassistischen Politik‭ ‬der Isolation folgt, fordern wir ein Bleiberecht und Bewegungsfreiheit für alle Menschen.‭

‭D‬ass die Nazis ihre überregionale Demo bewusst am Tag der Silvio-Meier-Demo planen, ist in Anbetracht ihres Erfolges im Jahr 2013 im Berliner Süd-Osten wenig überraschend.‭ ‬Sie haben schlicht gelernt,‭ ‬dass sie ausgerechnet an diesem Tag mit weniger Gegenwehr zu rechnen haben.‭ Es bleibt jedoch dabei, dass ‬Nazis und Rassist*innen dort bekämpft werden müssen,‭ ‬wo sie offensiv agieren und das wird an diesem Tag die Blockade ihres Aufmarsches im eher unbeliebten Randbezirk‭ ‬Marzahn-Hellersdorf sein.

Vortreffpunkte:

  • 12 Uhr Ostkreuz (Sonntagstraße) – für Kreuzberg / Neukölln / Treptow / etc.
  • 12Uhr Frankfurter Allee (Sparkasse) – für Friedrichshain / Pankow / Weißensee / etc.

weitere Infos und Karten unter: http://akmh.blogsport.eu/

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Aktionstag in Babelsberg

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Am Samstag, den 18. Oktober, waren wir mit unserem Infostand beim Aktionstag zum Thema ‚Asyl- & Flüchtlingspolitik‘ des SV Babelsberg in Potsdam eingeladen.
Neben der Ligapartie spielten unter anderem die Teams Welcome United Nulldrei gegen den FC Lampedusa.
Der Aktionstag soll auf die Situation von Geflüchteten in Deutschland aufmerksam machen und ebenso weitere Teams dazu animieren sich zu engagieren. Es geht um Integration, Netzwerkerschaffung und Austausch wie auch den Versuch Geflüchteten ansatzweise einen ‚Alltag‘ und ein Gefühl von gesellschaftlicher Teilhabe ermöglichen zu können.
Vielen Dank, an alle Beteiligten und die Organisator*innen.

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Rand.Gestalten Festival*

Samstag, den 30. August ab 14:00 im La Casa – Wurzener Str. 6 (U-Bahn

Louis-Lewin-Str. U5)

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Das Rand.Gestalten findet dieses Jahr zum vierten Mal auf
dem Gelände des „AJZ KITA“ statt.
Wie schon in den letzten Jahren gibt es neben Infostände, Workshops,
Küche-für-Alle, Ausstellung, Kids-Corner mit Hüpfeburg, Siebdruck ein
vielseitiges musikalisches Rahmenprogramm. Von Rock, über Punk, bis hin
zu HipHop ist für alle etwas dabei.

Warum das alles?
Vor ca. einem Jahr wurde in Hellersdorf eine neue Unterkunft für
asylsuchende Menschen eröffnet. Rechte Gruppen machten dagegen mobil
und es kam zu etlichen verbalen und physischen Angriffen auf
Bewohner*innen und Unterstützende. Gleichzeitig zeigte sich aber auch,
dass viele Hellersdorfer*innen dies nicht hinnehmen wollen. Sie
beteiligten sich an Demonstrationen gegen Rechts und engagierten sich in
Kampagnen wie „Hellersdorf hilft“.
Auch wenn die mediale Aufmerksamkeit in letzter Zeit abgenommen hat, ist
die Situation für die Bewohner*innen der Unterkunft weiterhin unzumutbar
und für Unterstützende schwierig. Darüber hinaus verschärft sich in der
ganzen BRD die Lage der Asylsuchenden, z. B. durch die geplante
Verschärfung der
Asylgesetzgebung im September.
All dies wollen wir nicht länger hinnehmen und gemeinsam ein
solidarisches Hellersdorf für alle schaffen, ohne Rassismus und
Ausgrenzung!

* Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu
machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen
angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der
Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder
sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind,
den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

weiterlesen auf http://randgestalten.blogsport.de/

Ankündigung Filmvorführung – Boza

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Filmvorführung

Freitag, den 16.Mai um 19:30Uhr

„Boza“ ist der Ruf der MigrantInnen, wenn sie es in die spanischen Exklaven Ceuta oder Melilla geschafft haben. Boza bedeutet Sieg auf Bambara, einer der Sprachen Malis.
„Boza“ ist auch der Titel eines Kurz-Films über die Situation der MigrantInnen aus Subsahara-Afrika in Marokko von Walid Fellah, einem Filmemacher aus Tunesien.

Der Film zeigt die Realität der MigrantInnen und die brutalen Auswirkungen des von Europa erzwungenen und bezahlten Grenzregimes im Maghreb. Anders als die meisten Filme, die von europäischen RegisseurInnen gedreht werden, geht es bei „Boza“ auch um die Auseinandersetzung mit Grenzen aus der Sicht eines Marokkaners, der die Grenze zwischen Europa und „Nicht-Europa“ nicht akzeptiert.

Im Anschluss an den Film findet ein Gespräch mit dem Filmemacher Walid statt. Vor dem Film wird es einen Bericht zur aktuellen Situation in Marokko geben.

 

Im Hausprojekt M29


Malmöerstraße 29

Projektraum, Außentreppe hoch

Macht macht Grenzen! Veranstaltungshinweis von Grenzen_weg

 

Macht macht Grenzen!

Zum 14. Mai 2014 läd die studentische Initiative Grenzen_weg alle Interessierte ins Audimax der Alice-Salomon Hochschule Berlin ein. Verschiedene Menschen die in unterschiedlichen Kontexten mit Flucht & Asyl zutun haben, werden einen kritischen Einblick in die Lebenswelt sowie in die rechtlichen-und politischen Gegebenheiten geben.

Referent_innen:

Asad (Geflüchteter)

Zain (Geflüchteter)

Berenice Böhlo (Rechtsanwältin)

Evan (ehem. Praktikant in der Geflüchtetenunterkunft Hellersdorf)

Hendrik Cremer (Institut für Menschenrechte)

 

Wir freuen uns auf Euer kommen & für Essen ist gesorgt!

Grenzen_weg Seminar beim 3. Berufskongress Soziale Arbeit 2014 in Berlin

Im Rahmen des 3. Berufskongress Soziale Arbeit 2014 in Berlin („Wir stehen für Ethik in der Sozialen Arbeit“) initiierte die studentische Initiative Grenzen_weg im März 2014 einen Workshop zum Thema „Möglichkeiten und Grenzen studentischer Initiativen“.

Zu diesem Anlaß entstand in Kooperation mit DalaiLimba ein Video, das noch mal einen kurzen Überblick über die mediale Berichterstattung gibt:

Verschiedene Studierende aus unterschiedlichen Städten trafen aufeinander in diesem Workshop, tauschten Erfahrungen aus und bekamen Einblick in das Engagement der Alice-Salomon Hochschule im Flüchtlingswohnheim Hellersdorf.