Laloka – meeting place & free internet cafe

-deutsche Übersetzung unten-

Many of today’s migrants are fleeing tyranny.

Many who end up in Germany are trapped for years in remote asylum homes.

Their fate is one of racism, lonelyness, discrimination, lack of clear future perspective etc.

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A group of asylum-seekers have succeeded in launching the first self organised Internet Cafe from refugees to refugees in Hellersdorf -Berlin, pointing the way to others to seize the initiative to bring an end to their isolation and throw open their doors to the new digital world. Eleven computers linked up to the internet can now be used twelve hours a day by more than 200 refugees in Hellersdorf. As the refugees surf the internet free of charge, they can serve tea and coffee to their visitors coming in daily to teach them computer skills. “It’s all about emancipation and empowerment of refugees,” declared Eben Chu, a member of a group of activists in Refugees Emancipation. They conceived the project as a way of giving refugees like themselves the power to take their future into their own hands while caught up in the system. “This is not just about sending and receiving emails free of charge. It’s is about circumventing the barriers deliberately set up against refugees.

It’s about giving refugees access to information and knowledge. Now refugees can learn about their rights. Now they can learn new skills and develop the ones they already have.” The Hellersdorf Internet Cafe was six months in planning.

The Laloka initiative gave us the permission to bring in computers and link them to the internet and the outside world. Laloka was a good place because of the presence of many students and civil society activist who were already helping refugees in many ways, although Eben and several of his fellow activists come from other refugee homes in Brandenburg. Its location also made it ideal: it can be reached easily by visitors from other refugee homes in and around Hellersdorf and the Laloka team accepted our idea. We signed a contract with them for the space for the cafe . We’ve also used some of the money to pay for the cost of using the internet. Initially we can only afford to open the Cafe half a day. We also have to pay for a refugee to open and close the cafe every day. The Cafe fills up as soon as it opens. “It’s just wonderful,” said Shabazz, a refugee from Pakistan, who was sitting at one of the monitors tapping out an email to friends. “We feel at home, though we are not at home. Everyone is so happy here.” “I’m using it every day,” Nannoor, another refugee from Pakistan, “I only know how to use the internet now. I want to know more about computers.” Sitting alongside them were refugees from half a dozen or more countries, sending emails, reading on-line newspapers from Vietnam and Iran – or just relaxing playing a computer game.

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One of the regular face in the cafe is a lady from the Democatic Republic of Congo, she just moved in the area of Hellersdorf although not being a refugee she feels comfortable and she assissted , all for free. Martin, an asylum seeker from cameroon wants to use the Internet Cafe for “distance learning”. Last October he started a degree course at the Sorbonne, France’s famous university. He enrolled over the internet at CNED (Centre National d’enseignement a distance). Now every day of the week he is sending class work to his university teachers via the internet: he never needs to step a foot into a Sorbonne lecture hall in Paris. He could be a qualified lawyer in France, specialising in internet law, before he is given a final decision on his asylum application in Germany. “I couldn’t keep up with my classes if the Hellersdorf internet cafe didn’t exist,” he said. “I haven’t got the money to pay for daily internet access.”

His own asylum home is in Bestensee (Brandenburg). This means he has been travelling four hours a day to use the free internet connection in Laloka, switching from buses, trains and trams. In return for what he is getting, he is assisting as one of the responsibles in the internet cafe helping other refugees and taking care of the place “I am taking a beginners’ course in Linux. I’m also showing refugees how they can also access information over the internet,” he said. “The Internet Cafes are going to be places where people can learn and study,” predicted Eben. “The Hellersdorf Cafe is also a model for other heims in Berlin. “We will be running classes almost every day in the coming months to train refugees, as well from other homes. We hope that other heims or civil society organisations will follow the example of Laloka and Refugees Emancipation here. First setting up Internet Cafes in the state of Brandenburg and now in Berlin.

Refugees Emancipation“ ist ein selbstorganisiertes Flüchtlingsprojekt. Für die internet Zugang und Bildungsangeboten in Flüchtlingsheime sind wir immer auf den Suche nach;

  1. Freiwillige die in Internet Zentrume Computerkurs geben können

  2. Internettaugliche Computer/Laptops Monitor/Notebooks als Spenden sind sehr erwünscht.

  3. Finanzielle Unterstützung für Internet Kosten und Fahrkosten für den Flüchtlinge.

Refugees Emancipation e.V
Zum Jagenstein 1
14478 Potsdam
Email : info@refugeesemancipation.com
http://www.refugeesemancipation.com

Tel. 03312016927/017636266043

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Deutsche Übersetzung:

Viele der heutigen Migranten fliehen vor Gewaltherrschaft. Viele die in Deutschland landen, sitzen jahrelang fest in weit abgelegenen Sammelunterkünfte für Asylsuchende. Ihr Schicksal ist unter anderem geprägt von Rassismus, Einsamkeit, Diskriminierung und das Fehlen einer konkreten Zukunftsperspektive.

Eine Gruppe von Asylsuchenden hat erfolgreich das erste selbstorganisierte Internetcafé von Geflüchteten für Geflüchtete in Berlin-Hellersdorf gegründet. Damit ist eine Möglichkeit für Menschen entstanden ihre Isolation zu beenden indem das Tor zur digitalen Welt eröffnet wurde.

11 Computer sind mit dem Internet verbunden und können jetzt 12 Stunden täglich von mehr als 200 Geflüchteten in Hellersdorf genutzt werden.

Es handelt sich bei dem Ganzen um die Gleichstellung und Selbstermächtigung von Geflüchteten“, erklärt Eben Chu, Mitglied einer Gruppe, die sich „Refugees Emancipation“ nennt. Sie haben das Projekt entwickelt, um andere Geflüchtete die Möglichkeit und Kraft zu geben, ihre Zukunft in ihren eigenen Händen zu nehmen, während sie auf die Bearbeitung ihres Asylantrags warten.

Es geht nicht nur darum, Emails kostenlos verschicken und empfangen zu können.

Es geht darum die Hindernisse zu überwinden, die absichtlich gegen Geflüchtete aufgestellt werden. Es geht darum Geflüchtete einen Zugang zu Information und Wissen zu geben. Jetzt können sich Geflüchtete über ihre Rechte informieren. Jetzt können sie neue Fähigkeiten erwerben und die Fähigkeiten weiterentwickeln, die sie schon besitzen“, sagt Chu.

Das Internetcafé in Hellersdorf war sechs Monate lang in Planung. Die Initiative „LaLoKa“ hat ihre Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt und der Gruppe die Erlaubnis gegeben eigene Computer mitzubringen und diese mit dem Internet zu verbinden. Das „LaLoKa“ ist wegen der Präsenz vieler Studierender und zivilgesellschaftliche Akteure, welche die Geflüchteten bereits in vielen Bereichen unterstützen, ein guter Ort für das Projekt.

Auch die Lage ist optimal: es ist für Gäste aus Sammelunterkünften in und um Hellersdorf leicht zu erreichen. Das LaLoka-Team unterstützt das Projekt auch finanziell, um die Kosten für das Internet zu decken.

Das Café füllt sich jeden Tag gleich nach der Öffnung. „Es ist einfach traumhaft“, sagt Shabazz, ein Geflüchteter aus Pakistan, der hinter einem der Monitore sitzt und ein Email an Freunde tippt. „Wir fühlen uns wie zu Hause, obwohl wir nicht zu Hause sind. Alle sind so glücklich hier.“

Ich benutze es jeden Tag“, sagt Nannoor, ein weiterer Geflüchteter aus Pakistan. „Ich weiß jetzt erst, wie ich das Internet benutzen kann. Ich will mehr über Computer lernen.“

Neben den beiden sitzen Geflüchtete aus einen halben Dutzend anderer Länder. Sie verschicken Emails, lesen Online-Zeitungen aus Vietnam oder Iran oder entspannen bei einem Computerspiel.

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Ein vertrautes Gesicht in dem Café ist eine Frau aus der Demokratischen Republik Kongo. Sie ist gerade in den Bezirk gezogen und obwohl sie nicht geflüchtet ist, fühlt sie sich in dem Café wohl und hilft kostenlos mit.

Martin, ein Asylsuchender aus Kamerun, will das Internetcafé für ein Fernstudium nutzen. Im Oktober hat er einen Studiengang an der berühmten Französischen Universität Sorbonne aufgenommen. Er hat sich über das Internet bei CNED (Centre National d’Enseignement a Distance) eingeschrieben. Jeden Tag schickt er jetzt via Internet seinen Dozentinnen und Dozenten seine Seminaraufgaben zu. Er spezialisiert sich auf Internetrecht und könnte ein qualifizierter Anwalt in Frankreich sein, bevor er endlich die Entscheidung über sein Asylantrag in Deutschland bekommt.

Ich könnte nie mit meinen Universitätskursen mithalten, wenn es das Internetcafé in Hellersdorf nicht geben würde“, sagt er. „Ich habe nicht das Geld, um für den täglichen Internetzugang zu bezahlen“.

Seine Unterkunft liegt in Bestensee (Brandenburg). Das bedeutet, dass er täglich vier Stunden mit Bus, Zug und Straßenbahn fährt, um das kostenlose Internet im „LaLoka“ zu benutzen. Als Gegenleistung hilft er als einer der Verantwortlichen im Internetcafé mit aus.

Ich mache einen Linux-Kurs für Neulinge und zeige Geflüchteten, wie sie über das Internet Zugang zu Informationen bekommen können“, sagt Martin.

Internetcafés werden Orte sein, an denen Menschen lernen und studieren können“, verkündet Chu. „Das Café in Hellersdorf ist auch ein Modell für andere Unterkünfte in Berlin. Wir hoffen, dass andere Unterkünfte oder zivilgesellschaftliche Organisationen das Beispiel von „LaLoka“ und „Refugees Emancipation“ folgen werden.“

Zuerst wurden Internetcafés im Land Brandenburg gegründet und nun auch in Berlin.

Refugees Emancipation“ ist ein selbstorganisiertes Flüchtlingsprojekt. Für Internetzugang und Bildungsangeboten in Flüchtlingsheimen werden regelmäßig gesucht:

  1. Freiwillige die in Internetzentren Computerkurse geben könnten

  2. Internettaugliche Computer,Laptops & Monitore als Spenden sind sehr erwünscht.

  3. Finanzielle Unterstützung für Internetkosten und Fahrkosten für die Flüchtlinge.

Refugees Emancipation e.V
Zum Jagenstein 1
14478 Potsdam
Email : info@refugeesemancipation.com
http://www.refugeesemancipation.com

Tel. 03312016927 / 017636266043

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