Jugend in Aktion

Jugend in Aktion_Logo

JiA ist ein EU-Programm für die finanzielle Förderung von außerschulischen von Aktivitäten

Jugendlichen in Europa. Ziel des Programms ist die Förderung von aktiven, jungen Menschen und Projekten, die sich mit der Entwicklung von Solidarität und Toleranz beschäftigen. Gleichzeitig unterstützt das Programm den Ausbau von Unterstützungssystemen für Jugendliche sowie die europäische Zusammenarbeit im Jugendbereich.

2014 haben wir auf der Basis von Jugend in Aktion zahlreiche unterschiedliche Projekte angeleiert, durchgeführt und verstetigt. Einige von diesen sind hier beschrieben.

Ihr wollt mitmachen?

Die Finanzierung von JiA ist vorbei, wenn ihr aber trotzdem noch Lust habt mitzumachen, dann meldet euch bei uns. Viele Projekte konnten verstetigt werden und wir arbeiten an dauerhaften Finanzierungen. Schreibt uns einfach eine Mail mit der Angabe bei welchem Projekt ihr mit machen wollt.

Wir werden uns dann bei euch melden und ein erstes Treffen organisieren.

Wenn ihr allgemeines Interesse an allen Aktionen habt könnt ihr das natürlich auch schreiben, dann bekommt ihr Infos zu allen Projekten und Treffen.

 

Das Kochprojekt

Gemeinsam kochen ist immer schön. Was daraus entsteht, wer kocht, für wen und für welche Massen, das wird sich zeigen.Nach dem Mantra führen wir diverse Catering für Veranstaltungen durch. Wenn ihr ein Catering braucht, meldet Euch bei uns.

Eins ist sicher: Essen verbindet!

 

Veranstaltungen

Wir haben in den vergangenen 24 Monaten zahlreiche Veranstaltungen zum Thema Flucht und Migration durchgeführt. Hierbei haben wir besonderen Fokus auf die strukturellen (also: rechtlich & politisch) Gegebenheiten gelegt sowie Geflüchteten die Möglichkeit gegeben eigene Projekte, Erfahrungen und Aktionen vorzustellen.

 

Das Ladenlokal (Laloka)

 

Schulworkshops 

Schulworkshop_FlyerG_wSchulworkshopFlyer_G_w

 

Wohnungsberatung

Am Anfang des Projekts wurde ein Kaffeeklatsch in der Unterkunft veranstaltet, um Kontakte zu knüpfen und die Gelegenheit zu schaffen über das Angebot zu Informieren. Die Wohnungsberatung fand zuerst einmal pro Woche in der Unterkunft statt. Am Anfang wurde das Angebot von bis zu zwei Familien pro Woche genutzt. Im Herbst 2014 wurde die Wohnungsberatung in das Laloka verlegt, erst im zweiwöchiger Rhythmus, bald aber komplett, u.a. weil es dort unbegrenzten Zugang zum Internet gibt und, um Menschen ins Laloka zu bringen. Dadurch, dass das von Refugees Emancipation verwaltete Internetcafé im Laloka viel benutzt wird hat sich die Existenz des Laloka und dadurch auch der Wohnungsberatung unter den Bewohner_innen rumgesprochen und mittlerweile wird das Angebot zunehmend von vielen verschiedenen Bewohner_innen genutzt.

Die Wohnungsberatung ist mit dem Ziel gestartet, Menschen zu ermöglichen, ihre Rechte wahrzunehmen, aus der Unterkunft zu ziehen. Gegen Isolierung und für eine dezentrale Unterbringung von Geflüchteten.

Um das Ziel besser verfolgen zu können haben die teilnehmenden Student_innen sich zum Thema fortgebildet. Im Frühling 2014 organisierten wir ein ganztägiges Seminar mit Georg Classen vom Flüchtlingsrat Berlin, der viel zur Wohnungssuche und Situation von Geflüchteten in Berlin erzählte. Es fanden auch Treffen mit der Organisation Multitude statt, um Wissen auszutauschen und ein Treffen mit der EJF-Beratungsstelle „Wohnungen für Flüchtlinge – Beratung und Vermittlung“ um Kooperationen zu fördern und Informationen auszutauschen.

In der konkreten Beratung haben wir erstmal darüber informiert, welche Papiere für die Wohnungssuche vorhanden sein müssen und wie diese Unterlagen zu beschaffen sind. Wenn die notwendigen Unterlagen beschaffen wurden konnten wir, je nach Zeit, auch mit den Leuten nach Wohnungen im Internet suchen (wenn sie aufgrund von Sprachschwierigkeiten nicht selber suchen konnten), Anrufe machen und Termine für Besichtigungen vereinbaren.

Das Ziel des Projektes ist es, Diskriminierung durch zwangsmäßiger Unterbringung in Sammelunterkünften entgegenzuwirken und zwar durch Ermöglichung, selber aus den restriktiven Strukturen auszubrechen. Es hat sich als schwierig erwiesen, da auf dem ohnehin extremen Berliner Wohnungsmarkt auch rassistische Diskriminierung Normalität ist und viele sich weigern, an Geflüchtete zu vermieten. Begrenzter Aufenthaltsstatus sowie fehlende Deutschkenntnisse werden als Ablehnungsgründe genannt. Immerhin hat die Beratungsarbeit bis zum Ende des Jahres dazu beigetragen, dass drei Menschen mit ihren Familien aus der Unterkunft in Wohnungen ziehen konnten. Eventuell sind auch mehrere Menschen ausgezogen, ohne dass wir es mitbekommen haben.

Weitere Schwierigkeiten, die in der Beratung aufgetaucht sind, waren Verständigungsprobleme. Unsere Kapazitäten reichen bislang nicht aus, um Beratung in vielen verschiedenen Sprachen anzubieten. Wir wollen dies in Zukunft anstreben und versuchen, passende Sprachmittler_innen zu organisieren, da die Verständigung auf deutsch oder englisch oft mangelhaft ist.

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s